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Flora und Fauna Griechenlands

Der renommierte Botaniker aus Athen – der sich auch als Zeichner/Grafiker und Verfasser von Kinderbüchern einen Namen gemacht hat – führte uns in die Pflanzenwelt Griechenlands ein. Am 23. November 2007 durften wir im Quartierzentrum Bachletten Herrn Georgios Sfikas begrüssen. An Hand der von ihm hervorragend fotografierten Blumen, Gräser, Sträucher demonstrierte er die Vielfalt der griechischen Flora. Interessant war seine Erklärung, weshalb gerade in Griechenland eine so enorme Zahl endemischer Pflanzen (d.h. nur in Griechenland vorkommende Pflanzen) zu beobachten ist (1150; in Frankreich: 133; in England 16; in Deutschland 6). Griechenland ist geografisch gesehen ein isoliertes Land – weitgehend umgeben von Meer – was die Entwicklung von «Eigenarten» begünstigt. Die enorme Vielfalt an Pflanzen hängt sodann damit zusammen, dass ein Teil des Landes Balkancharakter aufweist mit kontinentalem Klima, ein anderer Teil aber Mittelmeerraum darstellt. Die Höhenlagen reichen von Meereshöhe bis über 2000 m. Von Nordwest nach Südost ändert auch die Niederschlagsmenge beträchtlich (regnerisch im Nordwesten, regenarm im Südosten). Diese Faktoren tragen alle zum ausserordentlichen Reichtum an Pflanzen (und auch Tieren) bei. Herr Sfikas ist ein begeisterter Forscher, der es versteht, ein Laienpublikum in seine Welt einzuführen aber auch den Insidern Neues zu bieten. Er hat uns aber vor allem seine grosse Liebe für sein Vaterland spüren lassen. Im Anschluss an den Vortrag haben wir beim reichhaltigen Apéro, diesmal perfekt organisiert von Hans Ammon, den gesellschaftlichen Teil genossen.

 

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